Back again

Der Morgen am See ist trübe und kalt, wie gemacht um uns den Abschied zu erleichtern.

Nach einer Tasse Tee machen wir uns auf den Weg nach Dublin. Unterwegs kaufen wir nochmal ein, denn Ute‘s Smithwicks Vorrat geht zur Neige und essen wollen wir ja auch noch was.

Wir fahren bis etwa 10 Uhr und suchen dann erst einen Supermarkt – nochmal lässt sich Ute das Bier nicht mehr auf den letzten Metern am Kassenband entreißen. Die Lektion haben wir gelernt und stellen uns erst nach 10:30 mit Alkohol an die Kasse.

In der Warteschlange im Hafen warten Stare auf Krümel. Sie haben sich offenbar hier häuslich eingerichtet. Einige legen sich sogar ab während sie warten.

Auf die Fähre dürfen wir heute mal auf der untersten Ebene mit den LKW zusammen. Unser Dicker ist zwar ein großer, aber neben den LKW kommen wir uns doch sehr klein vor.

Im Hafen wird weiterhin fleißig gebaut.

Dabei fällt uns eine Merkwürdigkeit auf. Ein Stück der Kaiwand wird von einer Ölsperre geschützt und (warum auch immer) bewässert.

Hat jemand eine Idee wozu das gut sein soll?

Bei der Ausfahrt steht schon ein Containerschiff mit Ziel Rotterdam in den Startlöchern und scharrt mit den Hufen.

Hinter uns nimmt es direkt die Verfolgung auf als wir auslaufen.

Hier ist wohl gerade etwas Stau, denn draußen außerhalb des Hafens wartet schon die Fähre auf Holyhead auf die Einfahrtserlaubnis.

Wir haben wettertechnisch das optimale Zeitfenster erwischt und verabschieden uns beim ersten nicht so richtig tollen Tag aus Irland.

Die Überfahrt verläuft unspektakulär und in Holyhead wird auch noch gebaut. Alles beim Alten.

Wir fahren eine knappe Stunde zum Start der Wanderung für morgen. Wir hatten im Wales Rother geschaut was noch passen würde und haben eine schöne schwarze 6h Tour ausgesucht. Es gibt sogar einen Campingplatz in der Nähe und wie es der Zufall will, kennen wir den schon.

Wir stehen schon wieder vor dem Tryfan 🥳

Morgen wollen wir aber gegenüber in den Himmel steigen, und hoffen, dass der kräftige Wind die Wolken da oben bis morgen noch wegbläst.

Draußen essen steht bei dem Wind grad außer Frage – es gibt schnelle Spaghetti mit Salat im Bus und dann heißt es ausruhen für morgen.

Obwohl die Wetter App von sanftem Wind für den Tryfan redet pustet es hier ziemlich kräftig. Das Dachzelt flattert und der Bus schaukelt etwas. Immerhin haben wir kein tosendes Meer nebenan. Mal sehen wie gut Ute inzwischen abgehärtet ist.

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