Der Tag danach
Wir schlafen aus und stellen fest, dass das Wetter genau wie vorhergesagt deutlich abgebaut hat. 10 Grad weniger, keine Sonne und wieder mehr Wind.
Die Paddeltour in der Bucht mit Ute fällt aus und wir packen zusammen. Wir suchen auf dem Wetterradar nach einer Stelle die noch Sommer hat. Nach einigem Hin und Her entscheiden wir uns für einen Campingplatz mit direktem Strandzugang weiter südlich und hoffen auf Sonne und gemütliches Paddeln in der Bucht vorm Sandstrand.
Gute zwei Stunden führt Google uns auf überwiegend einspurigen Straßen durch das Land. Meist ist 80 erlaubt, was auf den einfach durch die Landschaft geteerten schmalen Pisten eine kaum zu vertretende Herausforderung ist.



Wir kommen vorbei an Irlands einzigem Fjord, da sind wir 2019 schonmal gewandert.

Diesmal halten wir uns an die Ansage und bleiben draußen. Die Austernfarmen sind noch immer da.

Wir parken vor der Rezeption und überlegen ob wir eine oder zwei Nächte bleiben wollen, da kommt schon jemand aus dem Büro und fragt ob wir gebucht haben und dass nur noch für eine Nacht frei ist. Dann nehmen wir die mal und räumen den Parkplatz der offenbar effizient verwaltet wird.

Der zugewiesene Platz ist nicht ganz eben, aber dafür direkt am Strandzugang.

Der Strand ist herrlich, nur die Wellen und der Wind sind nicht so wie auf den Bildern im Internet.

Ute ist not amused. Das hatte sie sich anders vorgestellt, von Wind und den dadurch im Dachzelt sowie auf dem Meer erzeugten Geräuschen hat sie die Nase voll. Gemütliches Paddeln fällt aus, und eine ruhige Nacht ist auch nicht zu erwarten.
Wir essen erstmal was und ich lege mich etwas hin, der Tag gestern war wohl doch etwas anstrengender als gedacht.

Zum Sonnenuntergang gibt es noch eine Tasse Tee, und dann schauen wir mal was wir morgen machen.
