Spassabfall
Geweckt werden wir von einem Fasan. Kaffee kochen, zusammenpacken und noch schnell den Supermarkt aufsuchen. Mortadella, Prosciutto cotto und Gorgonzola dolce für die Mittagspause kommen mit. Dann geht‘s wieder auf die Autostrada.
Bis zur Mittagspause genießen wir die Toskanische Landschaft, dann sind die Leckereien an der Reihe.

Lief es gestern trotz Stau noch richtig gut, so kommen wir heute zwar stauffrei aber nicht streitfrei durch. Lange Strecken können an den Nerven zerren…
Wir lauschen einem Vortrag von Reinhold Messner. Während dieser sich durch den Himalaya kämpft reißen wir einen Kilometer nach dem anderen ab. 500km ohne Wechsel einfach immer geradeaus bis Pompei auf der selben Straße. Wir schaffen es ohne Komplikationen bis Pompei.
Direkt nach der Ausfahrt finden wir uns in einem typischen Touristenhotspot wieder. Zum Glück läuft die Saison grad erst an.
Der Campingplatz ist trotzdem schon voll, aber wir haben Glück und ergattern den letzten freien Platz unter einem Orangenbaum.

Direkt da wo wir den Campingtisch aufstellen hängt eine saftig leuchtende Orange. Ich überlege die ganze Zeit wie ich da drankomme.

Ein kleiner Spaziergang um die Gegend zu erkunden oder vielmehr um nach der langen Fahrerei die Beine zu vertreten führt direkt zum archäologischen Park.

Archäologie steht für morgen auf dem Plan, wir brutzeln erstmal die mitgebrachten Bratlinge und futtern mit Orangenblütenduft in der Nase. Noch habe ich keinen guten Plan wie ich an das Dessert komme und statt frischer Orange gibt es ergo nur einen Verdauungsspaziergang mit Blick auf den Vesuv.

Den Golf von Neapel dagegen können wir erstmal nur erahnen.

