Graubünden
Zum Frühstück gibt es Beschwerden über Muskelkater, und ein weiteres Canyonabenteuer fällt aus.
Wir fahren stattdessen zum nahegelegenen Lago Maggiore. Der erste Parkplatz bietet zwar einen schönen Seeblick aber keine Möglichkeit für einen Spaziergang oder etwas Strand.

Wir parken um und im zweiten Versuch haben wir mehr Glück. Schöne Uferpromenade und sogar Zugang zum Wasser.

Hhh

Jetzt fehlt eigentlich nur noch etwas zu essen denken wir gerade als uns ein Duft in die Nase weht. Samstag gibt es Tessiner Polenta mit Mortadella und Käse. Wir greifen zu.

Unter Mortadella hatten wir uns etwas anderes vorgestellt, aber die Tessiner Mortadella steht der italienischen in nichts nach. Ein sehr leckeres, einfaches Gericht dass wir uns direkt am See schmecken lassen.

Die Zubereitung mit dem großen Löffel in einem riesigen Topf dürfte zumindest körperlich nicht ganz so einfach sein wie das Gericht optisch anmutet.
So gestärkt machen wir uns auf nach Graubünden zum Verwandschaftsbesuch. Meine Cousine ist Mutter geworden und wir wollen den Familienzuwachs natürlich persönlich begrüßen. Der Kleine schläft grad im Tragetuch und so gehen wir erstmal eine Runde spazieren.

Der Frühling ist in diesem Tal noch nicht ganz der Sieger, aber der Winter leistet keinen ernsthaften Widerstand mehr.

Nur schade dass wir keine Langlauf Ski dabei haben, heute ist der letzte Tag an dem die Loipe noch offen ist.
Der Dicke darf für die letzte Urlaubsnacht vor der herrlichen Kulisse parken –

und wir spielen nach dem Essen noch eine Runde Karten, bevor wir uns zum Rauschen der Landquart und in Hörweite zu den Kühen noch einmal im Dachzelt zur Nacht einkuscheln.

