Die Elchwarnschilder wechseln die Farbe, die Holzhäuser sind weiterhin mehrheitlich Falunrot.
Immer noch entpuppt sich jede Elchsichtung doch als Kuh😰
Die Elchwarnschilder wechseln die Farbe, die Holzhäuser sind weiterhin mehrheitlich Falunrot.
Immer noch entpuppt sich jede Elchsichtung doch als Kuh😰
Hurra! Wir sind in Norge!
Auf Schwedischer Seite kommen uns viele Norweger entgegen, die die Shoppingcenter kurz hinter der Grenze ansteuern. Auf Norwegischer Seite sehen wir keine Shoppingcenter in dieser Anzahl, Größe und Dichte. Offenbar ist es in Norwegen teurer😁
Wir stellen fest dass wir gerade den letzten Ort vor der Grenze zu Norwegen passieren und noch Schwedische Kronen haben. Wir werden diese ausgerechnet bei Lidl los.
Wieder einmal zeigt sich dass der Euro auch Vorteile hat.
Die Landschaft ist geprägt von Fichten- Kiefern- und Birkenwäldern, Seen, Fjorden, Weizenfeldern und den typischen roten Holzhäusern. Wir fragen uns wie es kommt dass dieses Rot sich hier dermaßen verbreitet hat. Die Wikipedia weiß dazu:
Das aus dem Abraum des Kupferbergbaues in Falun gewonnene Pigment Falunrot wurde ab dem 16. Jahrhundert als Außenanstrich beliebt, da es den in Schweden vorherrschenden Holzhäusern eine Farbe gab, die an die Backsteinbauten wohlhabender Mitteleuropäer erinnerte.
Ende des 19. Jahrhunderts war die rote Farbe in allen Gesellschaftsschichten beliebt, und sie verankerte sich in der Zeit der schwedischen Nationalromantik dank Malern wie Carl Larsson aus Sundborn bei Falun in den Köpfen aller Schweden. Die rote Farbe wurde im Laufe der Jahrhunderte zu Schwedens Nationalfarbe beim Hausbau und ist in ländlichen Gebieten bis heute die traditionelle Farbe für Holzbauten geblieben.
Der Tank ist viertel voll, wir wollen das ändern. Die erste Tankstelle will zur Mastercard eine Pin😳 Wir wechseln die Straßenseite. Der Diesel ist etwas teurer aber der Automat nimmt die EC Karte. Nach 32 Litern drosselt die Pumpe, bei 395 Kronen ist Schluss. Offenbar gibt es ein Limit pro Transaktion🤔
Wir tanken drei mal direkt hintereinander. 😝
Von den berüchtigten schwedischen Mücken fehlt jede Spur, dafür werden wir beim Frühstück von schwedischen Wespen belagert. Die Spezies prügelt sich um ein Marmeladenglass ist aber sozial genug um die Freunde herbeizurufen.
Wir beeilen uns.
So schaffen wir wie geplant gegen 10 die Abfahrt und machen uns auf in Richtung Norwegen. Die heutige Etappe ist lang. 570km bis Loen. Geplante Fahrzeit 8h ohne Pause.
Direkt zu Anfang queren wir nochmal die vermaledeite Brücke. Die Tour muss ganz klar wiederholt werden. Dann aber im Team.
Wir überlegen hin und her welches Wohnmobil für uns passend wäre. Der VW California liegt aktuell vorne😎
Letzte Zweifel ausgeräumt: wir sind definitiv in Schweden 😜
Der Platz ist ein wahrgewordener Traum vom Sommer in Schweden: See, Steeg und sattes Grün. Wir stürzen uns in’s Wasser und beschließen zur Feier des Tages die Dose Gulasch zu kredenzen….
Wer konnte ahnen dass man dafür einen Dosenöffner braucht😳❓
Das Taschenmesser der Norweger rettet den Abend, es hat natürlich auch einen Dosenöffner😋
Ein Geocache unter der Brücke. Das ist der Ausblick zur Seite. Leider ist die Brücke nicht für Fußgänger gedacht. Wir werden von LKW mit 80kmh passiert. Ich seile mich 3 mal ab und erspähe den Cache. Plan A: Kingswing fällt aus: Alleine viel zu heikel. Plan B: Seil unter der Brücke durchziehen scheitert am Wurfarm, dem Wind und den LKW. Das macht keinen Spaß. Frustriert fahren wir den Campingplatz an, den wir vorher schon in 8km Entfernung ausgesucht hatten.
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