Plommerpfannkuchen

Unsere liebe Freundin Bärbel brachte uns auf die Idee mit den Pfannkuchen als wir von den Blaubeeren berichteten. Wir haben also die Zutaten zusammengesucht und nur Mehl fehlte.

Wie immer wenn man vertraute Lebensmittel in fremden Ländern sucht, kann das mitunter spannend werden.

Mehl haben wir gefunden, aber welches ist das richtige? Das deutsche Typensystem gibt es in Norwegen anscheinend nicht, und die Beschreibung war auch nicht so richtig aussagekräftig. Nach der Grafik auf der Tüte hätten wir gerne das mit dem Kuchen drauf gewählt, aber das gab es nur im 2kg Paket. Das andere Mehl kam dann eben mit.

Blaubeeren gibt es in Odda grad nicht, aber frische Pflaumen. So waren alle Zutaten beisammen und wir machten uns an die Zubereitung. Das Mehl schaute sehr dunkel und sehr vollkornig aus, ließ sich aber zu einem Pfannkuchenteig rühren.

Was lange rührt wird endlich Teig

Jetzt schlug die Stunde des Safari Chefs. Bisher hat er noch jede kochtechnische Herausforderung angenommen und auch diesmal gelingen die Pfannkuchen.

Wir finden aber eine Schwachstelle. Wie soll man den Pfannkuchen auf der Obstseite heile auf den Teller bekommen. Es fehlt ein Griff!

Wir behelfen uns mit der Pumpenzange und das Abendessen ist gerettet.

Stellplatz am Fjord

Den heutigen Tag wollten wir zum Ausspannen nutzen, am Besten mit Blick auf den Fjord. Ein Platz auf einer stillgelegten Tunnelumfahrung verspricht Fjordsicht mit Robben und Delfinen und sogar noch einen kleinen Wasserfall dazu.

Die schmale Einfahrt hält die dicken WoMo‘s fern, wir passen durch und platzieren uns eben für die Nacht.

Wasserfall
und Fjordsicht

Wir kochen erstmal einen Kaffee und suchen mit dem Fernglas nach Robben. Tatsächlich sehen wir welche. Während wir so sitzen fällt immer mehr das Geräusch der Straße auf. So stellen wir uns beide ein schönes Plätzchen nicht vor, aber keiner sagt was. Es braucht eine Weile bis dieser Mangel an die Oberfläche kommt, aber dann sind wir schnell einig dass wir weiterfahren.

Der nächste Stellplatzkandidat ist an einem steilen sandigen Weg, die Zufahrt und schwierige Wendemöglichkeiten veranlassen Ute dazu erstmal anzuhalten und den Platz zu Fuss auszukundschaften. Per Telefon kommt das OK und ich fahre den Dicken rauf.

Richtige Entscheidung 😎

Die Zufahrt ist knapp an der Grenze was Bus und Reifen noch schaffen, aber es lohnt sich. Der Platz ist toll und wir genießen noch die Sonne, bevor wir uns an die Pfannkuchen machen müssen.

Wasser und Obst

Die Nacht war dann doch ganz ruhig, die Partyleichen haben offenbar nicht lang durchgehalten. Frühstück gibt‘s auf dem Parkplatz und dann machen wir uns auf den Weg Richtung Odda.

Dabei geht es wieder durch diesen eindrucksvollen Kreisverkehr unter Tage:

Hier waren wir ja schonmal vor 5 Jahren und tatsächlich kommt nach der nächsten Kurve ein bekannter Wasserfall. Jetzt fällt uns auf was uns die ganze Zeit so komisch vorkam. Bisher war es extrem trocken und wir sahen keinen einzigen Wasserfall. Jetzt zeigt sich das vertraute Bild, hinter jeder Kurve ein neuer Wasserfall.

Letztesmal hatten wir allerdings deutlich mehr Regen und die regenverhangenen, von Wolken überströmten Berge erzeugten eine ganz andere Stimmung. Im Sonnenschein wirkt es hier völlig anders aber auch deutlich trockener.

Als frisch gebackener Canyoning Tourleiter sieht man sowas mit anderen Augen. Ich hätte wohl den Neo, Bohrmaschine und Haken einpacken sollen, ich schätze hier gibt es noch einige Erstbegehungen zu machen😜

Hinter der nächsten Kurve zeigt sich Odda, das uns vom letzten Besuch nicht besonders gut in Erinnerung ist.

Es sieht mit Sonne einladender aus, aber ist immer noch sehr industriell.

Die Straße am Fjord ist noch genauso eng wie 2016, Ute kennt unseren Dicken aber inzwischen so gut dass wir mit beiden Spiegeln durchkommen. Das schafft das WoMo vor uns nicht. Mit lautem Patsch fliegen direkt vor uns die Überreste zweier Spiegel durch die Gegend. Wie man bei sowas wohl die Schuldfrage klärt?

An jeder Ecke wird wieder Obst verkauft, wir fahren grad wieder durch Norwegens Obstgarten. Die Kirschenzeit ist allerdings vorbei, heute werden Plommer angeboten. Wir halten an und erstehen für 40 Kronen eine Schale Pflaumen, heute Abend gibt es Pfannkuchen mit Plommer😋

Massentourismus

Norwegen hat den Ruf dünn besiedelt zu sein und lockt mit Naturerlebnis fernab von Menschenmassen. Dazu gibt es ein paar sehr fotogene Highlights mit den dazugehörigen ikonischen Bildern. Das wiederum lockt Influencer und deren Follower an, die alle unbedingt dieses eine Foto brauchen. Das führt wiederum zu Menschenmassen aus aller Herren Länder die sich zunächst auf die einfacher zu erreichenden Ziele stürzen und im Nachgang zu Wegeoptimierungen um noch mehr Menschen das Erlebnis zu ermöglichen und dann auch daran zu verdienen. Dieses Phänomen erlebten wir 2016 am Preikestølen. Eine Erfahrung die wir beide nicht mochten.

Die Trolltunga ist ein schwerer zu erreichendes Ziel, dass aber in den letzten Jahren durch zusätzliche Parkplätze, Bus-Shuttles und saftige Parkgebühren zugänglicher und lukrativer wurde. Der Geheimtipp das als 2-Tagestour mit Übernachtung zu machen und so abends und morgens die Szene für sich zu haben ist wohl auch kein Geheimtipp mehr. Der Bericht eines Bloggers über gehetztes Treckingstockgeklapper und endlosen Gegenverkehr der Übernachter auf dem Weg, sowie 45 Minuten Warteschlange für das Foto schrecken uns nachhaltig ab.

Das Erlebnis einer Tour tritt dadurch so sehr in den Hintergrund, dass das tolle Foto nur noch fad erscheint. Tausende haben das selbe Bild und eine uniforme Erfahrung gemacht, die eigene Leistung ist durch perfekt ausgeschilderte und ggf gepflasterte Wege um den Betrag der Parkgebühr geschmälert und verblasst. Die Erfahrung zeigt dass man sich mehr an Erlebnisse erinnert bei denen man etwas Neues und dieses selbst gemacht hat.

Getreu dieser Erkenntnis halten wir in Odda nur zum Tanken und bestaunen die zahlreichen Touristen im Wanderoutfit die an jeder Ecke in Grüppchen zusammenstehen. Selbst an der Tanke wird Wanderausrüstung für eine Trolltunga Tour angeboten.

Auf zum Fjord

Es ist zwar schon 16 Uhr aber wir starten trotzdem. Der Plan ist heute noch ein paar km zu fahren und bei Sonnenuntergang irgendwo zu nächtigen. Für Punkt 19 Uhr wollen wir was Essen und zwar im Restaurant, so hat Ute das für heute Abend festgelegt, und so machen wir das.

Um Punkt 19 Uhr finden wir am Weg ein Restaurant und kehren da ein. Wir bekommen einen Fensterplatz mit toller Aussicht und frische Bergforelle 😋

Kurz hinter dem Restaurant steht jemand mit roter Kelle auf der Straße.

Der Tunnel ist gesperrt, wir müssten die einspurige Umfahrung nehmen aber die Gegenrichtung fährt grad. Statt Ampel stehen da bis Oktober nun 2 Leute Tag und Nacht und regeln den Verkehr. 10 Minuten müssen wir warten sagt uns das nette Mädel im Baustellendress. Ute sieht dass die Navi rechts will, und fährt los. Wir werden sofort mit einem „Where are you going?“ zurückgepfiffen. Erst jetzt erkennen wir dass die Navi schon wusste dass der Tunnel gesperrt ist, und rechts ab die einspurige Umfahrung ist. Vielleicht ist das norwegische Ampelmodell doch nicht so schlecht 😜

Als wir fahren dürfen, winkt sie uns noch mit einem Grinsen zu, welche Ampel macht das schon?

10 Minuten später der nächste gesperrte Tunnel. Diesmal nutze ich die angekündigte Wartezeit von 15-20 Minuten um mich nach dem Job zu erkundigen. Das ist ein regulärer Job mit 12h Schicht. Das ganze eine Woche lang und dann 2 Wochen Pause. Manchmal ein bisschen langweilig aber gestern sind Drift Cars durchgekommen. Die Bezahlung ist wohl nicht schlecht.

Diesmal wird die Gegenverkehrskolonne sogar von einem „Ledebil“ angeführt. Hinten noch ein Besenwagen. So beschäftigt ein einziger gesperrter Tunnel 4 Leute und 2 Fahrzeuge.

Wir kommen wir in den Genuss ganz vorne hinter dem Safety Car durch die gigantische Landschaft zu fahren. Hat was.

Mit der Dunkelheit wird es immer dringender einen Platz für die Nacht zu finden. Die schönen Plätze in der Natur sind leider alles schon belegt, wir landen auf einem Schotterparkplatz irgendwo an einer Straße. Egal, bei Nacht sind alle Plätze gleich, solange nicht nebenan Party gefeiert wird.

Natürlich wird nebenan eine Party gefeiert. Zum Glück ohne Musik und nur mit besoffenem Gegröle. Leider war der Platz am Wasserfall schon belegt, der hätte das zuverlässig übertönt.

Klettern mit Kater

Zum Frühstück werden wir von der Sonne geweckt und lassen den Tag langsam angehen. Die gestrige Tour steckt noch in den Knochen und da ist der Elan wieder irgendwo hochzukraxeln grad nicht so präsent.

Wir testen erstmal das neue Heckzelt, das wir kurz vor Abfahrt noch selbst zusammengenäht haben.

Das sieht doch gar nicht übel aus, und wir haben dann jetzt auch eine Duschkabine oder Sichtschutz für ein dringendes Geschäft 😁

Vom Campingplatzbetreiber haben wir einen Kletterführer zur Ansicht bekommen, der grad frisch neu aufgelegt wurde. Die Wand am Løefjell die wir bereits per Klettersteig erklommen haben ist ausführlich beschrieben und hält viele Anfängerrouten bereit. Wir kaufen den Kletterführer und fahren wieder rauf nach Brokke.

Beim Zustieg zur Wand wollen Utes Muskeln nicht so recht mitspielen, nach einer kleinen Massage geht’s nochmal kurz weiter bis zur Wand, und wir versuchen uns zu orientieren. Viel Hoffnung dass die Muskeln noch für eine Kletterroute gut sind hat Ute nicht, dafür entdeckt sie Schrift an der Wand, während ich versuche die Wand anhand des Übersichtsbildes zu erkennen.

Die Schrift entpuppt sich als Routenname. Das ist ja mal ein vorzüglich ausgebautes Klettergebiet. So lässt sich unsere Route natürlich super leicht finden. Wir haben uns für den Anfang eine 3 namens „Easy Fun“ ausgesucht. Eine 30m hohe Reibungsplatte. So gut wie keine Griffe.

Damit wird Ute nicht so recht warm, wir suchen uns ein paar Meter weiter eine Route mit mehr Griffen aus. Foxi heißt sie und ist mit 3+ bewertet. Das klappt besser, die Schlüsselstelle finde ich allerdings recht haarig für eine 3+.

Das klappt aber besser und wir klettern das Teil zweimal. Ich hab im Toprope mehr Probleme mit der Schlüsselstelle als im Vorstieg und Ute kommt beim 2. Anlauf sogar besser durch. So unterschiedlich zeigt sich Foxi.

Nach dem Erfolgserlebnis wagen wir uns an die „Nähmaschine“ nebenan. 5. Grad, sieht aber machbar aus und zeigt sich auch so. Vom Stand aus sieht es so aus als könnte man noch eine 2. Seillänge anhängen und ich schlage vor, dass Ute nachsteigt und wir mal schauen ob wir noch weiter hochkommen. Ute fragt, wie der Stand ist und ich sage top. Immerhin eben und Platz für 2 Paar Füsse.

Top Stand, oder?

Als Ute oben ankommt (1. Route im 5. Grad übrigens!!) sieht sie die Sache mit dem Stand ganz anders. Die 2. Seillänge wird abgesagt. Wir probieren stattdessen mal was neues und ich lasse Ute vom Stand aus ab. Das funktioniert butterweich und sorgt für ein tolles Erfolgserlebnis im 5. Grad. Darauf gönnen wir uns ein Knoppers und ein Radler, wir wollen nämlich heute noch weiter zum nächsten Fjord um da mal einen Tag auszuspannen und den Muskelkater zu streicheln.

Der beste Freund vom Conte

Ich studiere nochmal die Literatur über Steinpilze und gleiche das mit unserem Fund ab. Müsste ein Steinpilz sein👍🏻

Also wird der Kandidat geputzt, geschnitten und in Butter angebraten.

Sicherheitshalber nochmal Rückfrage bei Thomas, dann geht es aber ab in‘s Gulasch.

Als von Thomas die Bestätigung kommt: Eindeutig Steinpilz, ist das Menü längst gegessen. Wer kann bei dem Schmaus und dieser Kulisse schon Wiederstehen wenn er grad mit Bärenhunger von einer 6h Bergtour zurück kommt?

Der aktuelle Jahrgang meines geschätzten Conte di Campiano, ist beim Erzeugen der guten Laune nicht ganz so zuverlässig wie der 2016er Jahrgang, aber heute habe ich eine würdige Alternative gefunden. Lu Rappaio zeigt hervorragende Leistung. Ich bin glänzend aufgelegt. Mit anderen Worten: sehr albern.

Ziemlich dicht an einem perfekten Tag würde ich sagen, wäre da nicht der leidige Spülkram.

Aber dafür gibt es auf Norwegischen Campingplätzen meistens eine nett eingerichtete Küche. Das ist viel angenehmer als die Spültische auf deutschen Plätzen, und zudem heute auch schön warm. Draußen wird es nämlich grad empfindlich kühl.

Ganz ohne Effekt ist Lu auch bei Ute nicht geblieben

Morgen wollen wir ein bisschen klettern gehen. Ich hoffe ich habe alles wissenswerte erwähnt 😆

Straumebolten

Nach der Tour gestern hatte Ute für heute an einen eher gemütlichen Tag mit einer kleinen Tour gedacht. Als der Wecker um 8 klingelt, sieht es draußen kalt und ungemütlich aus. Wir drehen uns nochmal um und schlafen weiter bis um 10.

Es sieht immer noch kalt und ungemütlich aus, aber wir frühstücken jetzt trotzdem. Wir bleiben aber im gemütlichen Bus.

Gegen Mittag kommt mal kurz die Sonne raus und wir machen uns auf den Weg. Das Ziel ist der Straumebolten, den wir aber nicht über den Klettersteig ansteuern sondern über den Abstiegsweg des Klettersteigs, quasi hintenrum.

Vor 5 Jahren sind wir in die Richtung schonmal aufgestiegen, den Einstieg zu dem schönen Weg finden wir allerdings nicht und nehmen stattdessen eine neu gebaute Trasse links vom Fluss. Zu verlockend ist der einfachere Weg.

Wir kommen schnell voran und naschen von den Waldhimbeeren die hier reichlich am Wegesrand wachsen. Die Büsche sind voll mit Beeren jedes Reifegrades. Der neue Weg führt in Richtung des Sattels zwischen den beiden Felsmassiven herauf und irgendwann soll es dann mal links abgehen in Richtung Gipfel.

Den Abzweig verpassen wir. Das wird klar als wir auf die richtige Straße treffen. Also wieder zurück. Da wir keine Höhenmeter verschenken wollen, schlagen wir uns nach rechts auf der Höhenlinie in den Hang und hoffen so auf den eigentlichen Weg zu kommen. Wir landen in einer sehr botanischen Blockhalde. Nicht gerade Ute‘s Lieblingsterrain.

Nach Rücksprache mit Thomas, der den Weg aufgezeichnet hatte wird klar: mit der einfachen Tour wird das heute nichts. Der richtige Weg geht auch durch die Blockhalde.

Hilft alles nichts, wir suchen den Weg und finden ihn 50m weiter durch die Blockhalde auch. Mit einem erkennbaren Pfad geht es deutlich leichter, aber immer noch steil bergauf. Zu wissen dass man richtig ist, schafft genug Zuversicht dass wir weitergehen. Die vom gestrigen Steig strapazierten Waden beschweren sich zwar, bekommen nun aber das offenbar fehlende Training.

200m vor dem Hauptziel hat jemand einen Cache auf einem riesigen Felsblock deponiert, der wird natürlich besucht.

Ute hatte sich auf ein schönes Päuschen gefreut, aber viel zu schnell ist der Cache erledigt und es geht nochmal bergauf. Nach weiteren 200m sind wir am Ziel. Oben auf dem Berg öffnet sich der Panoramablick ins Setesdal.

Pünktlich zum Gipfel kommt auch die Sonne raus und so kann ich den kurzen Klettersteig zum kleinen Bruder des Kjeragbolten in der Sonne genießen.

Straumebolten

Auch hier hat sich ein Felsblock in einer Spalte verkeilt, nicht ganz so ikonisch wie am Kjerag aber doch auch spannend. Bei der Erschließung des Klettersteigs wurde er entdeckt und kurzerhand mit einem Stahlseil und Mini Klettersteig begehbar gemacht. Der große Vorteil: Man muss hier fürs das Foto nicht Schlange stehen und bekommt noch eine kleine Seilbrücke extra:

Seilbrücken haben was 😁

Wir stärken uns mit einem kleinen Picknick mit Aussicht, danach will Ute sich den Abstieg zum Stein nochmal genauer ansehen.

Picknickplätzchen mit Aussicht

Aus der Nähe sieht das nicht besser aus, und so sparen wir die Kräfte lieber für den Rückweg auf.

Der wartet durchaus mit spannenden Stellen auf und hält zur Belohnung Blaubeeren bereit.

Die Blockhaldenqueen in Action!

So langsam wird es Essenszeit und wir erinnern uns an den Pilz den wir beim Aufstieg fanden. Sah aus wie ein Steinpilz und kam in den Rucksack. Die Aussicht auf ein mit Steinpilz angereichertes Gulasch aus der Dose und einer Flasche Rotwein dazu beschleunigt den Schritt bergab.

Beim Blick zurück stellt Ute fest: Hätte ich gewusst das wir da raufgehen, ich hätte Dir den Vogel gezeigt und mich vor den Bus in die Sonne gesetzt.

Da oben waren wir grad.

Da kann man nur sagen: Gut dass das im Vorfeld nicht so deutlich erwähnt wurde 😂. Ich mein dass der Rückweg vom Klettersteig genauso hoch führt wie der Klettersteig war ja klar, das muss man ja nicht nochmal gesondert erwähnen🙄

Abendprogramm

Auf dem Rückweg zum Campingplatz kaufen wir noch Salat ein und auf dem Weg gibt‘s noch einen Cache zu finden. Ich hänge mal kurz unter einer Brücke ab und signiere einen Zettel.

Am Campingplatz gibt es auch noch einen Cache zu finden. In einer Kiefer, was anderes an hohen Bäumen ist hier sehr rar und so muss das arme Kletterseil leider mit Harz eingerieben werden. Immerhin riecht es jetzt schön nach Wald.

Ich rieche jetzt natürlich auch nach Wald.

Während ich noch Zettel signiere hat Ute schon den Salat fertig, so dass wir den Grill anwerfen können. Im Gegensatz zum letzten Klettersteig in Norwegen kommen Ute‘s Knie heute ohne Eisbeutel aus. Das Siegerbier haben wir uns verdient. Nach so einer Tour schmeckt es besonders gut.

Mit der Dämmerung kommt noch die Deutsche Post vorbei und stellt sich auf den Platz neben uns. Pakete und Briefe gibt es nicht, dafür ziehen kurz darauf Grillschwaden zu uns herüber.

Die Post macht auch mal Urlaub

Die Felgen lassen mich zweifeln das das Gefährt so ganz original und noch in Dienst ist 😬

Gipfelglück

Die Chance nach so einer Tour außerhalb der Komfortzone was richtig schönes zu finden ist vor allem in Norwegen sehr hoch. Was sich an Landschaft auf dem Gipfel und dem Rückweg hinten wieder herunter zeigt, ist einfach nur schön.

Gipfelblick
Abstieg
Wer denkt sich so was aus?
Felsbrocken bei Brokke, ich hab einen Verdacht wie der Ort zu seinem Namen kam 😁

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