Rhossili Down
Von unserem Campingplatz aus starten wir auf die Wanderung Nr. 36 aus dem Rother. Oberhalb des Rhossili Beach zurück nach Rhossili. Wir brauchen zu Fuß genau so lange wie mit dem Auto 😳

Unterwegs kommen uns wieder drei Jugendgruppen mit laminierter Karte und Übernachtungsgepäck entgegen. Die ersten zwei grüßen motiviert und freundlich. Die dritte Gruppe hat ganz offensichtlich keinen Spaß an der Aktion 🤣
Wir jedenfalls genießen das herrliche Wetter und neue Blickwinkel auf den Worm’s Head.

Es ist immer schön die Wanderung vom Tag zuvor aus anderer Perspektive zu sehen, die Tour so nochmal Revue passieren zu lassen und zu sehen wo man da eigentlich war.
Die halbwilden Pferde sind auch wieder da. Eines trägt Rastazöpfe.

Die ersten Besucher machen sich schon auf zum Worm‘s Head, für uns geht es heute aber weiter an der Küste entlang.

Hinter Rhossili drehen wir um und erklimmen Rhossili Down. Eine Hügelkette direkt hinter dem berühmten Strand. Das ermöglicht nochmal eine neue Perspektive auf den Drachen und den Strand. Dazu gibt es hier oben noch die Ruinen einer Geschützanlage aus dem 2. Weltkrieg.

Der Wind weht oben deutlich frischer. Das kurze Hemd dass auf dem Hinweg am Fuße der Hügelkette ohne den Wind erstmalig die richtige Option war, reicht jetzt nicht mehr.

Der Abstieg gefällt Ute‘s Knie gar nicht, ist aber zum Glück nur kurz. Viel zu früh sind wir zurück am Bus.

Da noch Ebbe ist, machen wir uns auf zur Tideninsel am anderen Ende der Rhossili Bay. Diesmal ist sie problemlos zu erreichen.

Auch den Cache erwischen wir diesmal. Hoffentlich lauert da drin nicht noch was anderes außer der Dose. Wenn es derart gefährlich wird: Frauen und Kinder zuerst 👍🏻

Und natürlich gibt es einen neuen Blickwinkel. Von einer Tideninsel auf die andere.

Auch eine Inschrift wurde hier hinterlassen. Ich kannte Jules nicht, aber wenn das ihr/sein Motto war, hat sie/er alles richtig gemacht.

Noch ist die Flut nicht merklich gestiegen, wir machen uns trotzdem auf den Rückweg.

Nach der Wanderung über die Hügelkette hat sich einiges an Dampf in den Wanderschuhen angesammelt, wir ignorieren mal die ganzen Ohrenquallen und kühlen die Füße im Meer. Luft und Wassertemperatur sind aktuell identisch bei 15 Grad.

Zurück am Bus gibt‘s Kaffee mit Welshcakes. Sieht aus wie flache Scones und schmeckt ähnlich. Dafür würden uns die Waliser sicher prügeln. In jedem Fall schmeckt es. Auch wenn wir sie vermutlich völlig falsch mit Butter und Marmelade verputzen.
Nach etwas Chillen ist es Zeit für‘s Abendessen. Wir suchen das Restaurant am Platz auf und verbringen viel Zeit mit der Speisenauswahl im Eddy‘s.

Blöd nur dass das Wetter heute offenbar nicht kocht und das Restaurant schon zu hat. Wir bekommen noch ein Bier und dann wird abgeschlossen.

Ein Cheers auf Eddy und dann geht‘s aber schnell in den Bus und Notration kochen. Zum Glück hab ich beim ausräumen der Keile noch eine Dose Bolognese in den Tiefen des Busses gefunden.

Wir müssen heute also nicht hungrig in‘s Bett 😊
